Aufklärungskampagne: Versicherungsbetrug bei der hkk Krankenkasse & Problematik der hohen Beiträge für Selbstständige

Die Kampagne entstand aus einem persönlichen Konflikt mit der hkk Krankenkasse, die mich um mehrere tausend Euros betrogen hat. Alle Beweise (Audiodateien, E-mails) wurden von Mitarbeitern konsequent ignoriert. Auch die BaFin (Versicherungsaufsicht) entdeckte Unregelmäßigkeiten, die hkk blieb aber trotzdem stur. Große Unternehmen denken oftmals sie seien unantastbar.

Aus diesem Grund habe ich begonnen Videos zu produzieren, um Selbstständige vor der hkk Krankenkasse zu warnen. Nachdem die Videos positiven Anklang fanden, habe ich zusätzlich eine zielgruppendefinierte Facebook-Ad Kampagne über einen Zeitraum von zwei Monaten geschaltet und damit über 80.000 Menschen deutschlandweit erreicht.



Marketing-Maßnahmen und Kosten


  • Erstellung von 3 Aufklärungsvideos für Youtube - Zeitaufwand ca. 1 Woche - 50 Euro Investition (Eigenproduktion)
  • Facebook-Ads: 300 Euro Investition (einmalig) für die Schaltung von Werbeanzeigen auf Facebook über einen Zeitraum von 2 Monaten
  • Kosten insgesamt: 350 Euro


    Im Video wird der Vorfall mit der hkk geschildert und die Problematik der hohen Mindestbeiträge für Selbstständige thematisiert. Argumente für eine Senkung der Beiträge werden mit alarmierenden Statistiken untermauert.

    Erfolgsanalyse

  • Mehr als 80.000 Menschen deutschlandweit sahen die zielgruppendefinierte Facebook-Ads Kampagne über einen Zeitraum von zwei Monaten
  • Relevante Plattformen haben das Youtube-Video auf Ihrer Webseite veröffentlicht, z.B. VGSD (Verband für Selbstständige)
  • Youtube-Ranking für Keywords: "Krankenversicherung hkk" - Position 1, "hkk Krankenkasse" - Position 3, "Krankenversicherung selbstständig" - Position 14
  • Google-Ranking für Keyword: "hkk Krankenkasse selbstständig" - alle drei Videos erscheinen nebeneinander in den Suchergebnissen auf Position 3
  • "Wenn man auf den Mond zielt, und nicht trifft, landet man noch immer bei den Sternen!"

    – Henry Ford

    Youtube-Ranking



    Imageverlust für die hkk Krankenkasse

    Die Videos erscheinen prominent bei der Online-Recherche (Youtube, etc.) und zeigen ernsthafte Probleme auf. Dies wiederum verunsichert potenzielle Kunden. Zweifel an der Seriosität des Unternehmens führen zum Vertrauens,- und Imageverlust, was zur Folge hat das sich Interessierte eventuell von der hkk abwenden.

    Warum riskieren Unternehmen einen Vertrauens,- und Imageverlust? Ganz einfach: viele unzufriedene Kunden würden zwar klagen (was meistens niemand mitbekommt), jedoch wenige haben das nötige know-how oder die Zeit um so eine Kampagne effektiv umzusetzen. Genau auf diesen Umstand spekuliert die Manageretage.



    Domino-Effekt für die Krankenversicherungsbranche

    Das Video wurde auch auf Facebook-Seiten (in den Kommentaren) von Entscheidungsträgern aus der Gesundheitsbranche verbreitet, die sich teilweise dazu äußerten. Der VGSD, der sich aktiv für die Senkung des Mindestbeitragssatzes bemüht, hat das Video aufgegriffen und auf seiner Plattform Publik gemacht. Indirekt hat die Kampagne dazu beigetragen, das der Bundestag im Oktober 2018 das Versichertenentlastungsgesetz (GKV-VEG) verabschiedet und den Mindestbeitrag für Selbstständige ab 01.01.2019 von aktuell 422 Euro auf 171 Euro senkt.

    Spiegel Online: Wie sich Selbstständige endlich die Krankenkasse leisten können


    "Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit."

    – Platon (427 - 348 v. Chr.)


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